kein edel herze sol verzagen!

“Kein edles Herz darf die Zuversicht verlieren!” 1) Hier spricht die Titanide Eos aus dem Munde von Konrad von Würzburg in dem Herzmaere das aus, was heute ganz besonders verlangt wird: das unbedingte, strebsame Festhalten an der erkannten individuellen Wahrheit, Schönheit und Gutheit jenseits des Aberglaubens an die unverantwortliche Gesellschaft – PANDORA (Goethe), die Göttin der Souveränität. Das ist die “Goetheanistische Plattform” auf der die Volxfront in Zusammenarbeit mit den Göttern der Kunst (Schelling) die überfällige Archäologisierung (Foucault), Musealisierung (Bazon Brock) und Naturalisierung der Kolonialbehörde der BRD vorbereitet. Die Entwicklungsdiktatur (Mao tse-tung), welche die Frage der moralischen Evolution mitbeantwortet, kann prinzipiell nicht mehr von der anti-politischen Klasse eingefordert werden. Die permanenten Impulse, nicht für die sogenannten Fortschritte der angeblich absoluten Geschichte, wie ihn die sozialfaschistischen Gewalttäter-innen blasphemisch selbstüberhöhend verstehen, sondern für weitere kulturrevolutionäre Einschläge aus der Zukunft, können nur vom indigenen Goethevolk (Gemeinschaft der transzendenten Entelechien, der poetologischen Evidenzen, der transzendentalen Erkenntnisideen) selbst hervorgebracht werden. Lassen wir uns unseren Goethe und seine geistigen Wahlverwandten nicht weiter verunzieren, mit Nebenbedeutungen der Lügenpresse, mit Propaganda aus dem Wahrheitsministerium, mit Fake-Performanzen der Oligarchie auf GEZ-Kosten (WDR und EVAG) vom Götterberg Niyamgiri stoßen. Wir sind auf der Heerstraße nach Neu-Weimar, zum Urbild der Polis der 6. Kulturepoche! Wir wollen und werden uns selbst regieren! Wir sind die neo-situationische Avantgarde im Geiste von Guy Debord und Sartre, die Natur und Kunst endgültig, nicht pragmatisch, permanent-erkenntniskritisch und totalexistent vereint und in der Akashachronik der sozialen Plastik verewigt.
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1) Konrad von Würzburg: Heinrich von Kempten. Der Welt Lohn. Das Herzmaere. Mittelhochdeutscher Text nach der Ausgabe von Edward Schröder. Übersetzt, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Heinz Rölleke. Stuttgart 1968. (Reclams-Universal-Bibliothek 2855 [2]).

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