Apollo und Artemis, die wichtigstens Gottheiten für den Menschen

Ohne den allgemeinen, natürlicherweise vorgefundenen Menschengeist, den allen Vernunftwesen im Ätherraum anwesenden Christus, der reinen Ideenwelt geht es aber auch nicht, denn sie liefert über die Intuition die ganzheitliche Grundlage für die Vielfalt in der reinen Einbildungskraft (Artemis), nicht ohne Rücksprache mit Apollo, der die gewonnenen Prinzipien dazu tut, damit jene nicht nur der Schönheit verpflichtet ist, sondern auch der Wahrheit und im weiteren Erkenntnisverlauf unter mithilfe von Hephaistos, der Eos, der Aphrodite und des Ares auch dem Guten, also der Goethea oder des Goethe. Damit die moralische Evolution überhaupt in Gang kommt, und der Mensch nicht in der luziferischen und ahrimanischen Hybris versinkt, muß er seine Mitte finden, denn nur in dieser liegt die zenbuddhistische Reinheit der leeren Aktivität, die ihn, vermittelt über die Hygieia, zu Apollo und dem Christus trägt. Die Göttin der Reinheit im Urteil lehrt ihm die Achtung vor dem Eidos zu empfinden. Damit kann die zuvor erfasste rationale Maxime universalisiert werden, was die Grundvoraussetzung ist für deren spätere Individualisierung und Etablierung in der Vorstellung des reinen Wollens der Entelechie. Der ethisch wirksame kategorische Imperativ ist nun ante portas.

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