Ares, die Kraft der Veränderung muß nicht immer blutrünstig sein

Mit der Praxis für angewandte Ethik erscheint das nächste Gesellenstück von Hephaistos. Ares nimmt es gleich in seinen Besitz um die erkaltete, erstarrte, unbewegliche Welt mit Liebe in ein formbares Material zu verwandeln. Wissen Sie denn nicht, daß Ares mit der Aphrodite den Amor zeugte? Ein System aber, daß sich naturwidrig über alle Grenzen des Anstandes, der Sittlichkeit, der Ästhetik und des Respektes vor der moralischen Selbstbestimmung aller vernünftigen Wesen hinwegsetzt, sich gegen den natürlichen Wandel stemmt, wird von Ares selbstverständlich nicht geliebt und infolgedessen kann die Veränderung auch nicht für alle gewinnbringend ablaufen. Furchtbarer Krieg, totale Zerstörung, Folter und Sklaverei sind sein Werk, sind seine natürliche Antwort, sind seine berserkerhaften Strafreaktionen auf die Unfähigkeit der Menschen ihre Vernunft zu kultivieren, die Entwicklung erkenntniskünstlerisch zu gestalten.

About

Categories: Uncategorized