Arge Kritik am weltweiten Kunstbetrieb

Kunst als Event, als Möglichkeit zum Geldrucken oder einzig und allein als politische Stoßkraft, das sein von Übel, davon ist der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz überzeugt. In der aktuellen Lügenpresse macht er sich lustig über verschiedene Massenveranstaltungen, die als Kunst vermarktet werden, wobei aber von die Kultursubstanz erzeugender nicht die Rede sein kann. Ob Björk im MoMA, Karl Lagerfeld in der Bundeskunsthalle in Bonn oder Jeff Koons an anderer Stelle, alle werden verantwortlich gemacht für kunstschädliche Darbietungen des Allerheiligsten. Wozu noch bildende Kunst, wen wir doch das Vermögen der Dekoration haben? Nun, wer wie die Sozialfaschisten abergläubig die Gesellschaft anbetet, für den ist Kunst etwas, das auch ohne das Hinzutun der genialen Individualität wie Wasser plötzlich aus der Luft fällt! Identität über Kunst, daß geht garnicht. Identität ist anrüchig geworden, da sie nur noch mit dem Gesichtspunkt der Ethnie betrachtet werden darf. Wir als Goetheanisten jedenfalls sind auch Identitäre. Wir haben die Kunst für uns als lebendiges Symbol entdeckt, vollkommen transzendent und transzendental zugleich.

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