Aus aktuellem Anlaß: Bushido, der Königsweg

Die sich immer schneller verändernden Lebensumstände im von der westlichen Wertegemeinschaft und der ihnen zuarbeitenden Parteienoligarchie zerschlagenen “Deutschland” verlangen nach einer Wiederholung eines romantischen Impulsfragmentes über den Königsweg der äthergestützten Entelechie: Bushido. 1) In einer Zeit des Umbruches, des Übergangs sind wieder Kriegertugenden gefragt. Im nächsten Schritt muß alles enthalten sein. Eine einmal gefällte Entscheidung muß mit durchschlagendem Erfolg gekrönt sein. Eine nachträgliche Bearbeitung ist nicht möglich. Hier ein Auszug aus dem Begleittext zum Bushido-Programm: ” Wo Samsara und Nirvana zusammenfallen, da ist die individuelle Wahrheit, der Weg und das Leben.” Bushido ist die Grundbefindlichkeit der einmaligen Persönlichkeit auf dem Hintergrund der unsterblichen Individualität. Das Hauptkennzeichen der Leere in der Fülle, der Einheit in der Vielfalt ist die unbedingte Bereitschaft zum Tod gepaart mit unbändiger Lebensfreude. Zwischen dem Christus und dem Dionysos liegt das selbstlose Werk des Künstlers. Die leicht entflammbare Göttin der Morgenröte, Eos 2), wartet nur auf ihn. Schnell fliegt ihr Zweispänner dahin, um ihren Angebeteten in einem von der Göttin Aphrodite ausgesuchten Liebesversteck für seinen Erkenntnismut zu belohnen. Doch halt, erst folgt die Aufstellung in der Phalanx. Erst nach dem Sieg über das Böse, die nicht zur Verwandlung bereiten Welterscheinungen, ist sie zu allem bereit.
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1) Das Bushido-Programm, Bushido von Tsunetomo Yamamoto und Miyamoto Musashi – Kriegerwallfahrt.
2) Das Goethevolk kann über die Erkenntnisfunktion der transzendentalen Ästhetik mit der altgriechischen Götterwelt kommunizieren.

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