Blütezeit schenken. Freiwillig die Evolution fördern

Ja, das will ich, denn die Wahrheit braucht die Entelechie, um aus der Kunstgeschichte herausgelöst und über die ästhetische Vernunft einer neuen Wiederverzauberung zugeführt zu werden. Im Sinnbild der Blüte haben wir den prachtvollen Übergang von einem unaufhörlichen Streben bis zur nächsten Evolutionsstufe vor Augen. Der Mensch als die Verkörperung der natürlichen, geoffenbarten und gesellschaftlichen Vergangenheit ist noch nicht zu seinem aktiven, zen – buddhistisch gegenwärtigen, erkenntniskritischen Denken aufgewacht, welches die kulturrevolutionäre Grundlage für ein Streben aus Achtung vor der Polis, vor der Gemeinschaft der Zwecke an sich ist. Erst am Ende eines Lebens gelangt das menschliche Wesen nach den Umbrüchen in seiner Biografie in das Reich der Artemis. Die Blüte seines Lebens kann allerdings in einer totalitär verzweckten Welt, in der die staatskapitalistische Händlerreligion das Sagen hat, nicht substanzschaffend wirksam werden. Hier will die Initiative Blütezeit sozialplastisch Transformationsarbeit leisten. Da die von der Schöpfung vorgegebene poetologische Evidenz durch das BRD-Regime auch auf allen anderen Stationen zur Idee der Freiheit körperlich, seelisch und geistig behindert wird, kämpfen die Goetheanisten gleichzeitig auch für alle anderen politischen Minderheiten, die um ihr Kulturrecht betrogen werden.

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