China ist unser Vorbild, ist die Praxis der Avantgarde

Hier wieder ein romantischer Fetzen zu Ihrer Erbauung mit einer versteckten Liebeserklärung an China. Wenn auch die von Mao tse-tung entfachte Kulturrevolution zum Stehen kam und unter Deng Xiao Ping geerdet wurde, verhallt der Aufruf zur permanenten kreativen Zerstörung nicht. Er wird auch ewig weiter zu hören sein, denn es ist der Äther selbst, der ihn über die Entelechie immer wieder neu generiert. Das BRD-Regime hat diesen noch nicht wirklich vernommen. Die Repräsentanten einer schon längst untergegangenen Zeit gebärden sich so, als ob sie noch mit dem michaelischen Zeitgeist unterwegs wären. Sie sind es nicht! Wir, das Goethevolk, wollen Eure Billigversion der Evolution nicht! Behaltet die ideologisch verunstalteten Produkte des sozialistischen Realismus doch für Euch! Naiv und antichristlich sind sie beide, die nationale und die internationale Hybris der Diktatur des Intellektes, des allgemeinen Denkens, der sogenannten Aufklärung, für den das Besondere nur ein Beispiel für sein verabsolutiertes Vorurteil ist. Aus dieser Borniertheit heraus ist auch die Nazikeule zu verstehen. Einfach unästhetisch, unsittlich und unanständig. Die goetheanistisch-maoistische Autonomiebewegung für das revolutionäre Subjekt der poetologischen Evidenz will den Spießbürger outen der als konservativ-bürgerlicher Philosoph, aber auch als konservativ-marxistischer Politiker erscheint. Die Avantgarde, die jetzt mit den Hufen scharrt, will weder den Christus vergessen machen, noch Lenin unter Wert verkaufen. Sie will auch nicht Bodhidharma, Hui-neng, Lin-Chi, Ummon, Dogen zenji und Hakuin unbeachtet lassen. Die ganze Vernunft soll es sein, mit Goethe, Nietzsche, Rudolf Steiner, Mao tse-tung und Joseph Beuys! Am Ende werden die ästhetischen Stadtstaaten eines Weltbürgertums entstehen, aus denen heraus die 6. Kulturepoche wachsen wird.

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