Christoph Hubatschke, willst Du ein Konzentrationslager für das nackte Leben? (Bild mit Haiku)
HAIKU: Zartes Blütenweiß! | Gaia, Deine Schönheit, oh, | vertreibt den Schrecken! Kigan Thorix (19/04/20)

(1308, aktuell) +++ Ästhetik (VII) +++ Rope Xidap: “Da kommen Ares und Aphrodite Areia. Was die wohl jetzt hier gemeinsam unternehmen wollen? Ich werde schnell das Weite suchen, denn ich möchte nicht Zeuge-in werden ihres ausschweifenden Liebeslebens, da es auch jedesmal zuerst zu beidseitigen Widerstandshandlungen kommt und dann, wenn sie sich aneinander gewöhnt haben, kein Ende finden, wobei sie sich auch noch bis auf den letzten Tropfen gegenseitig auskosten; nicht zuvergessen die dabei wahrnehmbaren Laute weit und breit!” 1)

Doch schon haben sie Rope erkannt und sind im Laufschritt herangeeilt. Beiden ist heute nicht nach Sex zumute. Die Sehnsucht der Titaniden Eos kann also nicht erfüllt werden. Etwas anderes wird von beiden gerade bearbeitet, bevor sie sich in die Sterblichen verwandeln, die dann genau das vollziehen, wie er, der Gott, es wünscht und was sie, die Göttin, ebenfalls für gut befindet. Nicht das der freie Wille des betreffenden Menschen eingeschränkt wird, der bleibt unberührt. Sie bereiten nur das sinnliche Feld vor auf dem er dann beweisen kann, wozu er mittlerweile fähig ist. Tüchtigkeit und ideelle Ansprechbarkeit werden getestet! Worum geht es ganz konkret?

Bis zum Olymp ist mittlerweile die Kunde gelangt, daß Machthaber-innen vieler Staaten und staatsähnlichen Gebilden die Göttin Hybris auf der heiligen Erde, der Titaniden Gaia anbeten und mit einer monströsen, weltweiten Kampagne und den dazu passenden Ausrottungsmaßnahmen die Anweisungen der Titaniden Themis, denen auch die Gottheiten Folge leisten müssen, außer Kraft setzen. Deshalb haben die Bezwinger-innen des Titanenherrschers Kronos einen Nationalen Sicherheitsrat, der gleichzeitig das 15. Mythologem des Evolutionscafes ist, gegründet, dessen Beratungsergebnisse über Dionysos an Ares und Aphrodite weitergereicht werden. Selbstverständlich müssen diese vorher zur Ästhetisierung der Göttin Athene und dann der Artemis vorgelegt werden, damit jene ganzheitlichen Anweisungen, also eröffnete Möglichkeiten oder Pflichten nach Kant letztendlich mit der Kraft der Mythologie ausgestattet, bewaffnet mit der Kunst des Hephaistos in das theatron des Weingottes gelangen, der in der polis residiert. Diese wird besonders durch das Werk einer poetologischen Evidenz impulsiert, die wohl unbekannt bleiben muss, obwohl eigentlich nur Hegel, Hölderlin oder Schelling in Frage kommen.

Es ist das “Älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus”, das auch als kanonischer Text der Mythologie “Sonne und Erde” zugrundeliegt. Mit der textuellen Reaktion eines Mitgliedes des medial-sozialen Komplexes in Österreich, der von Samuel Coleridge “Klerus” 2) genannt wird, auf einen Kommentar von Giorgio Agamben in der italienschen Zeitung “Quodlibet” 3) oder dessen Übersetzung in der “NZZ” 4) dessen weitreichenden und höchst bedeutsamen Äußerungen ihn würdig machen, dem Autorenkollektiv der GAIA anzugehören, kommt nun endlich auch die Aphrodite the Warlike dazu selbst zu sprechen, denn die Bewegung der orexis in der Epoche II ist alles andere als eine friedfertige. Dort wo sonst der gewöhnliche Sprung auf die nächst höhere Erkenntnisstufe erfolgt, kommt es nun zum langwierigen Ablöseprozess, dem die 6. Kulturperiode folgt auch wie zu erwarten war noch wie schon oft gesagt der Kampf gegen die Beharrungskräfte, welche die Rechtspraxis zum Wohle des Ganzen in ein Schlachtfeld gegen den wahren Souverän verwandelt haben. Die Transzendentalie der Schönheit kann folglich nicht mehr ohne ein militärisches outfit gedacht werden und dieses besitzen die reizenden Rotgardist-innen!

Im Gegenstandsfeld der reinen praxis, dort wo die Ethik der objektiven Schönheit (Aphrodite) in ihrem Was und die Ästhetik der subjektiven Andersheit (Ares) in ihrem Wie eins werden, dort entsteht aus der Tragödie der Trennung das Versprechen einer einstigen Wiederverbindung! Dieses reine Ereignis nicht zulassend, die ästhetische Betrachtung und die intellektuelle Anschauung für relative Zwecke mit Gewalt missbrauchend, den Dummling und die Prinzessin sich nicht finden lassend, das ist der größte Frevel gegen die Menschheitsentwicklung, den die Darsteller-innen im sozialfaschistischen theatron 5) zu verantworten haben. Die Lösung gegen die weitere Verfestigung eines neuen Nazi-Regimes in Deutschland und auch anderswo ist die Wiedergeburt der attischen Polis, damit das nackte Leben zoe im bios des ästhetischen Stadtstaates vor Euch geschützt ist!

Areia: “Christoph Hubatschke, Du bist doch eine Denker-in, die sich in der politischen Wissenschaft und in der Philosophie auskennt! Wieso bringst Du dann so einen bizarren Artikel zustande, der Dich doch sofort dequalifiziert, als waschechte Verschwörungstheoretiker-in outet. Unappetitlich schnoddering, ehrverletzend, respektlos, aber auch unsachlich wagst Du es einen der größten Philosophen der Zeit, Giorgio Agamben, auf Deiner Website diebresche.org anzugehen.

Nach Jaquces Ranciere bist Du wohl ein revisionistischer Bürokrat, ein Framing-Künstler, der zum Klerus gehört und der sich unter dem About-Button rhetorisch geschickt zu den echten Kunstrevolutionären zählt, die tatsächlich noch Widerstand leisten gegen jegliche absolute Amtsanmaßung, auch wenn diese wie in Deinem Fall nur versteckt daher kommt. Ja, den Doktor brauchst Du selbstverständlich auch noch, damit Du Dich wohl borniert über jede Kritik erhaben fühlen kannst. Du weißt, daß dieser mittlerweile als Rassismus gelten kann, weil er die wissenschaftliche und künstlerische Leistung irgend eines Menschen herabwürdigt, da diese nicht von dem Klerus eben mit einem Doktorgrad anerkannt wurde. Ne, lieber Christoph, die Attitüde Deiner morphe zeigt ganz klar und Deine Schreibe zu dem Artikel von Giorgio Agamben über das Covid-19-Spektakel bestätigt die erkenntnisgeleitete Wahrnehmung, daß Du gebrieft bist, daß Du Kritiker-innen der propagandistisch im Stil des Nationalsozialisten Goebbels verbreiteten Corona-Verschwörungstheorie, als mutmaßliche Verschwörungstheoretiker-innen verdächtig machst, ist an Komik nicht zu überbieten. Kein irregeleiteter Mensch erkennt sofort den Lügenmodus des Klerus, schon allein dadurch, daß wie in Kriegszeiten die verdummende Volksverhetzung auf allen Medien-Kanälen wochenlang den ganzen Tag und die ganze Nacht hindurch Euer Anliegen verbreitet. Also bist Du doch nur ein Pseudowissenschaftler der die Reflexion nur erwähnt, während das substanzlose Corona-Konzept dogmatisch auf seinen Einsatz wartet, denn die Nebeneffekte dieser totalitären Fake News sind doch zu verführerisch.”

Nachdem sie diese Ansprache in der für sie liebevoll geschmückten Kunstkirche gehalten hat, geht sie gemeinsam mit Ares und Rope Xidap wieder zu dem Ort zurück, wo sie sich getroffen haben. Hier warten sie auf die Warlords, um die nächsten militärischen Operationen vorzubereiten. Derweil beeinträchtigt der Bürgerkrieg das Leben der Menschen in der Matrix immer stärker, da der gegenseitige Vernichtungskrieg die Ressourcen schneller verbraucht als sie erneuert werden können. (wird fortgesetzt)
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1) Heute haben sie wieder den Fallschirmabsprung gewagt. Alles, was dazu nötig ist und die Dinge, die für ihren kurzen irdischen Einsatz gebraucht werden, befinden sich in der modernsten Drohne der Goetheansiten-Maoisten, von denen sie sich gerne einladen lassen.
2) https://www.achgut.com/artikel/der_kampf_der_zwei_mittelschichten. Weitere zu besuchende Links in diesem Zusammenhang sind: https://www.frontporchrepublic.com/2010/10/class-and-Clerisy/, https://www.frontporchrepublic.com/2010/10/class-and-Clerisy/, https://en.wikipedia.org/wiki/Hoi_polloi.
3) https://www.quodlibet.it/giorgio-agamben-chiarimenti
4) https://www.nzz.ch/feuilleton/giorgio-agamben-ueber-das-coronavirus-wie-es-unsere-gesellschaft-veraendert-ld.1547093?mktcid=smsh&mktcval=OS%20Share%20Hub
5) Dieter Mersch, Epistemologien des Ästhetischen. Denkt Kunst, Diaphanes, 1. Auflage, Zürich-Berlin, 2015, Seite 51 und 71. Kunstreligion, Wissenschaft und Politik standen sich zur Zeit des klassischen Athens noch nicht verständnislos gegenüber, sondern bildeten eine kulturelle Einheit in dem Theater, das dem Dionysos geweiht war.

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