Das Ganze ist die Akashachronik, was sonst? Das Ganze muß aber auch Teile haben!

Der Grund der Freiheit aller menschlichen Wesen liegt in der Leere aus der jeder einzelne Mensch stammt. Sie ist das Ganze und gleichzeitig die Akashachronik, denn dort hin kehren wir wieder für den nächsten Auftritt zurück, wenn wir es denn wollen. Das Ganze ist aber auch innerhalb des Äthers gegliedert. Erde, Wasser, Luft und Feuer, das wußte Empedokles schon, stehen für vier Seinstufen, die auch den Menschen betreffen. Aber darüber hinaus gibt es noch die geistigen Funktionen, die normalerweise unbemerkt ihren Dienst tun. Dies sind die Imagination, die Inspiration und die Intuition. Werden diese bewußt eingesetzt, dann kann der Mensch seine Möglichkeiten voll ausschöpfen, wenn sein Charakter und die Lebensbedingungen es gestatten. Mit der denkenden Betrachtung hat die Individualität das Fahrzeug der Entelechie bestiegen, allerdings nur wenn allein Erkenntniskunst seinen Willen bestimmt. Alles was zum Aufbau des Reiches der Freiheit in der Schattenwelt gewonnen wurde, wird in der Leere abgelegt und erzeugt dort einen Geistkeim, der für die Wiederkunft der Entelechie wichtig ist. Ein unkünstlerisches Leben, ein heterodoxes Dasein, ein vom eigenen Höheren Ich abgetrenntes Schaffen für einen relativen Zweck bewirkt keine Höherentwicklung der Menschheit und verbraucht Substanz anstatt neue zu generieren. Folglich kann auch kein Eintrag in der Akashachronik vorgenommen werden. Mit jeder erkenntnisgeleiteten Tat aber, die sozialplastisch den ästhetischen Stadtstaat verwirklicht, werden Kräfte angesprochen, die eine erneute Inkarnation vorbereiten.

About

Categories: Uncategorized