Das Menschsein beginnt mit dem Handeln!?

Die erste Handlung, die der Mensch vollzieht, ist seine absolut freie Entscheidung hier auf der einzigen Erde im Kosmos einen neuen Vernunft- und Kunstprozess durch den Einschlag seiner Entelechie, seines unsterblichen Wesenskernes im permanenten Andenken an Goethe zu starten. Sie ist die Erkenntnisidee, die Hyle und Eidos der reaktionären Realität sprengt, das museale Gegebene delegitimiert und einem evolutionären Formprozess unterwirft. Die erkenntnisgeleitete Tat (Rudolf Steiner) des romantischen Ideals (Neu-Weimar) ist der Beginn der Praxis und nicht die unsittliche Pragmatik der naturwirklichen Tierherde, die von der Situation völlig fremdbestimmt ist. Das Menschsein ist das Nicht-Menschsein, das Noch-Nicht-Menschsein, das unaufhörliche Streben (Bodhidharma), der kulturrevolutionäre Avantgardismus (Mao tse-tung), die Überwindung des allgegenwärtigen Nihilismus durch die Schaffung einer ästhetischen Polis (Joseph Beuys). Am Anfang war die Tat, nicht das Wort, so will es Goethe. Die Tatsache allein entscheidet, welcher Geist herrschen soll, welcher Geist erscheint. Diese Kraft ist Michael und nur wer mit ihr ist, der ist auch mit Goethe, der Einheit in der Vielfalt. Ich schließe dieses Impulsfragment mit einer Andacht, die Nietzsche gilt, dem heimlichen Goetheverehrer und Fortsetzer seines Vermächtnisses, dem Märtyrer für die Niederkunft der Akashachronik selbst, einst, wenn die 6. Kulturepoche anbricht. Seine Heiligsprechung ist jedenfalls in Vorbereitung. Viele weitere erkenntnismutige Individualitäten sind auch dazu auserkoren, wie er, kunstreligiöse Vorbilder zu sein. (Wird fortgesetzt)

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