Der weltbürgerliche Stadtstaat, die Goetheanistische Plattform

(0302) Es gibt nur ein Ganzes. Es gibt nur eine Vernunft. Es gibt nur ein Handeln. Es gibt nur eine Poesie. Das ist die Goetheanistische Plattform. Es gibt keinen wesentlichen Unterschied zwischen den sozialfaschistischen Oligarchien, die alle nach dem Zusammenbruch der Monarchie in Deutschland tonangebend waren. Auch die bizarre Nazikeule, ist nur ein anderes Requisit zur Aufrechterhaltung der immer gleichen Feudalherrschaft. Um aus diesem mechanistischen, auf nackter Gewalt aufbauenden antimenschlichen System auszusteigen, bedarf es einer neuen Religion, eines zeitgemäßen absoluten Entwicklungszieles. Tatsächlich liegt es metaphysisch bereits vor, was für den Eingeweihten völlig verständlich ist, denn der Mensch kann sich nur in der Vernunft bewegen, wie der Fisch im Wasser. Es ist das noch unsichtbare kunstreligiöse Goethevolk, die Gemeinschaft der absoluten Zwecke an sich, die selbstorganisiert im ästhetischen transzendentalen Stadtstaat “Neu-Weimar” im Reich der Artemis, eine Herrschaft durch Freiheit errichtet haben. Die dort befindlichen ewigen Entelechien leben in Erkenntnisgemeinschaften, die im kritischen Erkennen und kunstreligiösen Handeln, im Dreierschritt von Schöpfen aus dem Urgrund, Universalisierung und Individualisierung, im kulturrevolutionären Weltprozess die Ästhetisierung der Erscheinungsformen des Weltengrundes in der Polis vorantreiben.

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