Deutschland kein “failed state”. Ich glaube mein Schwein pfeift!

Stellungnahme der GAIA am Artemision: Zum Programminhalt der KPD (Maoisten), Verfassungsgebende Versammlung, Friedensverträge
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Ausgerechnet “Deutschland” soll im Index der gefallenen Staaten zu den sichersten gerechnet werden. So wollen es Stefan Aust und Claus Christian Malzahn. In ihrem Artikel in der Tageszeitung “Die Welt” vom 18/08/14 vertreten die “Experten” diese krude These ohne rot zu werden. Ist der sogenannte Staat BRD nicht seit 100 Jahren, das Beispiel für einen gefallenen Staat überhaupt? Es liegt kein Friedensvertrag mit den ehemaligen Kriegsteilnehmern vor. Es wurde dem Volk keine Verfassung zu Abstimmung vorgelegt. Es liegen nach Schlegel 1) genau zwei Gründe für einen gerechten Volksaufstand vor. Das genau jener als solcher mit seinen typischen Eigenschaften nicht zutage tritt, liegt nur an der übergroßen Leidensfähigkeit des “teutschen Michel”, der sich vorerst in sein Schicksal gefügt hat, der trotz seiner menschenunwürdigen Behandlungsweise für einen Hungerlohn ohne ernsthaftes Aufbegehren seine wertvollen Erzeugnisse verschenkt, der nach zwei grauenhaften Kriegen und den derzeitigen Umwälzungen in seinem Kerngebiet immer noch zuerst das Wahre, Schöne und Gute in der Welt sieht. Es war genau dieser Schein, der die USA glauben machte, ihr Demokratiemodell könne nach weiteren völkerrechtswidrigen Enthauptungsschlägen dazu beitragen, daß auch andere abgetötete Nationen nicht nur zu willfährigen Bundesgenossen umgebaut werden können, sondern auch zu funktionierenden Machtgebilden, aus denen sich unerschöpfliche Reichtümer generieren lassen. Es funktioniert nicht. Substanz entsteht eben nicht von allein, ohne aktive Teilnahme der Entelechie. Sie entsteht erkenntniskünstlerisch, und diese Weltzuwendung in dieser großen Zahl gab es bisher nur einmal, in der Mitte von Europa.
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1) Friedrich Schlegel, “Versuch über den Begriff des Republikanismus”, 1796.

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