Didaskein V: Die Abschiedsformel

Hier nun die nächste rituelle Handlungsgrundlage aus der Serie Didaskein für das Propyläengespräch auf der Agora. Mit der Abschiedsformel ist das erste Set im Umgang miteinander in der transzendentalen Polis vorerst abgeschlossen. Nach der Begrüssung und der gegenseitigen Vorstellung mit den selbst herbeigerufenen pseudonymen Namen ist dann die gegenseitige ästhetische Wahrnehmung eröffnet. In der maoistischen Volxfront 1) vereinigen sich alle antifeudalistischen, antiimperialistischen, antikolonialistischen, antioligarchischen, weltbürgerlich-integristischen (Einheit in der Vielfalt), radikaldemokratischen (libertäre), goetheanistischen (sozialplastischen), romantischen und zen-buddhistischen Individualitäten unter dem Banner der “Goetheanistischen Plattform”. Diese zeichnet sich in der Hauptsache dadurch aus, daß sie streng situativ und vorurteilslos die jeweilige Entelechie für die Verlebendigung des Ganzen in die Pflicht nimmt. In diesem Sinne sind alle vorhergehenden Einträge unter der Rubrik “Didaskein” zu verstehen: 1) Trennung von allem Althergebrachten, 2) Herstellen der Kommunikationsplattform, 3) Ansprechen der jeweiligen inkarnierten Individualität, 4) Ansprechen der in dieser Individualität eingebetteten Persönlichkeit, 5) Verlassen der Kommunikationsplattform mit dem Hinweis, daß die Goethea oder der Goethe es ist, welche weiterentwickelt werden, wenn wir unsere jeweilige Lebensaufgabe, die wir von der Göttin Hygieia freilassend erhalten, erkenntnismutig mit Ares in die Akashachronik eintragen. Deshalb lautet die Abschiedsformel: “Die Goethea will es!” oder “Der Goethe will es!”.
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1) Die Kunstreligion sieht in ihrer Ausprägung der GAIA als Speerspitze der Evolution des Menschenbildes der geistig absolut freien Individualität Mao tse-tung als die Wiedergeburt der Goethe-Individualität an.

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