Die Goethea, der Goethe, die objektive Subjektivität!

Nicht nur Karl – Philipp Moritz, Goethe mit seiner “anschauenden Urteilskraft”, sondern auch Kant 1) sah die ästhetische Autonomie als die vom Ganzen vorgegebene Basiseinheit der Evolution an. Auch Otfried Höffe weist mit Nachdruck darauf hin. “Daß die Erkenntnis des Denkens bedarf, ist seit der Antike anerkannt; daß aber, wie der Ausdruck <<abgezweckt>> sagt, das Denken letztlich im Dienst der Anschauung steht, ist neu. Trotzdem wird es selbst in der Kant-Interpretation selten beachtet.” (2-83) Wir, das kunstreligiöse Goethevolk, sind das Urvolk der Evolution. Wir sind die poetologischen Evidenzen, die das individuelle Allgemeine mit dem individuellen Besonderen nach der Methode von Kant und Goethe zum Wohle des Ganzen verknüpfen.

1) Kant (KrV, B33): “Auf welche Art und durch welche Mittel sich auch immer eine Erkenntnis auf Gegenstände beziehen mag, so ist doch diejenige, wodurch sie sich auf dieselben unmittelbar bezieht, und worauf alles Denken abgezweckt, die  A n s c h a u u n g . ” 2) Kants Kritik der reinen Vernunft. Die Grundlegung der modernen Philosophie. Becksche Reihe, Beck, Müchen, 2011.

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