Die Göttin Hygieia. Wo und wie tritt sie auf?

Die Reinheit der Göttin Hygieia erlaubt es nicht, daß sie mit dem die Gedanken lähmenden Staub aus dem plutonischen Schattenreich in Berührung kommt. Obwohl sie die Zuträgerin des vom Höheren Ich Gegebenen ist, und sie sich jenseits der Styx befindet überzieht sie wie die Aphrodite die Erscheinungswelt mit einem ihr eigenen Zauber. Sie ist dieser bestimmte Überzug, der die Vorurteile, mit ihrem fliederähnlichen Duft vertreibt. Das tote Denken erkennt der wache Geist als kleine vogelähnliche Flugsaurier, die sich mit ihrem Rüssel an das befallene Objekt der Hyle ansaugen können, um es dann mit ihren Werkzeugen zu verunstalten. Sie ist die tiefe Oberfläche, im Gegensatz zur Aphrodite, welche den hohen Grund symbolisiert. Ihr Tarnanzug macht alle narzistischen Annäherungsversuche vergeblich. Sie läßt sich auch nicht mit Pfeilen aus dem Köcher des Eigensnutzens erlegen. Ihr Schwerkraftgenerator kann Ablenkungsfelder aufbauen, wo sie es will. Sie schmiegt sich der Hyle an und liegt doch durch einen feinene Spalt getrennt nur an. Wie die Aphrodite ist sie auch zu unserem Schutz da, damit wir an der Wahrheit nicht zugrunde gehen.

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