Die kunstreligiöse Partei der “Goetheanisten” im neuen Outfit

Wirklich gelungen ist der neue Webauftritt der Goetheanisten, der Partei für Kulturgerechtigkeit. Der bisher in der Öffentlichkeit vernachlässigte absolut gute Wille hat mit dieser Kraft endlich auch eine eigene, anprechende Darstellungsmöglichkeit gefunden. Die zwar a-politische Imagination, weil in ihr das Objektive und das Subjektive zusammenfallen, also in ihr die individuelle Entelechie ihre kunstreligiöse Identität findet, begibt sich trotzdem in die sogenannte Politik des BRD-Regimes, um für das deutsche Goethevolk auch kulturautonome Gebiete nicht nur einzufordern, sondern mithilfe der anti-politischen KPD (Goetheanisten-Maoisten) auch einzurichten. Auf der aktualisierten Präsenz im Internet kann die aufgeklärte und zudem zur ästhetischen Autonomie aufgewachte Bürger-in, die jeden Feudalismus,  Imperialismus und  Kollektivismus ablehnt, sich selbst ein Bild über die erste Bewegung machen, die das Primat der Kunst zum Programm erhoben hat. Denken Sie doch einmal ein wenig philosophisch! Befragen Sie doch den Politikbegriff der Oligarchie anhand der von Ihnen persönlich ausgewählten Erscheinungen! Sie werden erkennen, daß die Rechtfertigung nicht zustande kommt, weil Form und Inhalt nicht mehr zusammen gehören. Wenn die Politik, also die Lehre von der Wohlfahrt in der Polisgemeinde, zu einem Spektakel verkommen ist, wo es nicht mehr um das Allgemeine geht, sondern nur noch um das Besondere handverlesener Kulturgruppen, dann wird bald das Staatswesen selbst das Weite suchen und übrig bleibt der vorsintflutliche Terror des nicht mehr gezähmten Pluto. Der Dunkeläther übernimmt die Macht, wenn die Imagination der individuellen Entelechie ihn nicht mithilfe des Lichtäthers und ihres verlebendigen Wärmeäthers durch Verwandlung bändigt.

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