Die Vernunft kann nicht lügen, aber verzaubern! Wer tut es dann?

Nicht die Vernunft, sondern das von den Siegermächten installierte Übergangsregime in Deutschland hält sich nun fast 70 Jahre an der Macht und das mit Lügen. Wenn die Vernunft nicht lügen kann und der gute Wille auch nicht, wer denn dann? Der absolut gute Wille ist unbeeinflußbar und eigenbestimmt. Er ist die notwendige und hinreichende Bedingung für die moralische Gutheit. Hatte also Rousseau doch recht mit seiner Behauptung, daß die Kultur aus einem ursprünglich guten, im Einklang mit der Natur lebenden Menschen ein reines (entfesseltes) Naturwesen, ein die eigene und fremde Natur unterdrückendes böses Ungeheuer macht? Oder ist es nicht doch das ursprüngliche Naturwesen, das durch die Kultur gezähmt wird? Warum wird dann die ehemalige Bildungsnation ikonoklastisch rebarbarisiert? Es geht um die Implementierung eines neuen Feudalsystems! Zurück zur Lüge. Das Moralische zeigt sich in der Universalisierung (der Christus) der eigenen Maxime und in der Individualisierung (der Goethe) der erkannten Idee steht der Entelechie endlich die gesamte Handlungsbreite zur Verfügung, um die Soziale Plastik zu ästhetisieren. Die Lüge ist ein böser Zauber, der zur Zwangskollektivierung führt. Mit ihr wird die Universalisierung und damit auch die Individualisierung verhindert, also die Selbstkultivierung verunmöglicht. Der gute Zauber ermöglicht die Entwicklung durch Kunst. Entwicklung ist Entzauberung und Wiederverzauberung, ist Erlösung aus der Versteinerung und ideale Wiederverkörperung.

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