Die Zukunft ist polytheistisch oder sie führt zurück in die Barbarei!

Jede einseitige Verabsolutierung widerspricht den Schöpfungsgesetzen. Kunstwerke kommen nur dadurch zustande, daß viele Götter mitwirken und alle von ihren Maximalforderungen freiwillig zurücktreten, damit das Ganze entstehen kann. Genau so funktioniert auch eine Polis. Nun ist die ganzheitliche Handhabung dieser noch lange nicht genügend durchschaut. Auch sind die Menschen noch lange nicht tugendhaft genung, um in dieser überhaupt gefahrlos eingesetzt zu werden. Maßloser Ehrgeiz, grenzenlose Habgier und alles aus dem Weg räumende Machtsucht haben bis heute jede Polis zerstört. Die Rationalität des Menschen ist anfällig für die unterschiedlichsten fremdbestimmenden  Dämonen, wenn sie sich nicht sachgerecht den Problemen zuwendet. Erst durch die Annahme von freilassenden Gottheiten, die sich uns mit der Welterscheinung nähern, können wir von unserer materialistischen Sichtweise geheilt werden, kann unsere ästhetische Autonomie erkenntniskünstlerisch zum Zuge kommen. Erst die Rationalität im Dienst für die Entwicklung in Zusammenarbeit mit den helfenden Geistwesen um uns herum ist kulturaufbauend. Wollen wir später auf ewig im Hades, dem Schattenreich gefangen sein oder im Lichtreich von Neu – Weimar unsere erneute Erdenreise planen? Diese Frage sollten wir schon jetzt beantworten! Das ist auch Zen!

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