Eidos und Hyle, Nachtrag

Jonathan Meese, wir unterstützen Ihren Vormarsch zur Etablierung des Erzlandes in dem die Diktatur der Kunst herrscht! Der kulturrevolutionäre Denkschritt von Sonne und Erde (Individualität) bedarf, damit die Akashachronik (Äther) davon erfährt, der Umstülpung in Raum und Zeit. Deduktion und Induktion müssen vom absoluten Ich (Transzendenz) ergriffen und in ein zeitgenössisches Kunstwerk (Kunstwahrheit) überführt werden. Im Spiel der drei Modi von Notwendigkeit, Möglichkeit und Wirklichkeit ist es der Plutobereich mit dem sich der Heilige Geist (Michael) jetzt neo-situationisch beschäftigen will. Das eidos will in seiner dreifachen Form erkannt werden, denn nur so kann es sich bildungsautonom gegen das absolute Böse (Naturwirklichkeit), den vorurteilshaften Unwillen zur zeitgemäßen Veränderung, in der hyle durchsetzen (paideia). Dynamis und energeia vereint in der poetologischen Evidenz der Entelechie vollenden sich und das Werk von Platon, Aristoteles und Goethe in der Schaffung von Brückenköpfen (poleis) in der Vorhölle des BRD-Regimes. Das ist das noch unvollendete Anliegen der Kunstavantgarden zu Beginn des 20. Jahrhunderts. (wird fortgesetzt)

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