Ein kulturloser Staat ist ein gefallener Staat

In Nachkriegsdeutschland war die christliche Kultur bis zur Machtergreifung der Blockparteien in den 70er Jahren ungefragt der Symbolvorat aus dem sich die politische Kaste bediente. Statt Kant und die ihn umkreisenden objektiven Idealisten, deren Religion Wissenschaft und Kunst war, also die transzendentale Weiterentwicklung und Rückbindung des Christentums an die Evolution in der Naturwirklichkeit, gilt nun nach schwerem Kampf gegen die schöpfungsgemäße Wertordnung das falsch verstandene, auf den flachen Soziologismus reduzierte Prinzip der Postmoderne des “anything goes”. Sei es wie es ist! Nehmen wir Kulturträger die Oligarchie beim Wort und bauen auch wir uns konkret – utopisch Lebenswelten, in denen unser Verhaltenskodex gilt und der ist nicht nihilistisch. Wenn Sie es, aus welchen Gründen auch immer, noch nicht gewagt haben, der eigenen Transzendenz rückhaltlos zu vertrauen, dann lesen Sie doch einfach die naturwissenschaftlichen Einführungen und die Erkenntnistrilogie von Rudolf Steiner. Diese gehören auch zum Kanon der “Goetheanistischen Plattform”. Außerdem empfehle ich Ihnen, sich mit dem antikolonialistischen Befreiungskampf des chinesischen Volkes gegen die sogenannte “westliche Wertegemeinschaft” zu beschäftigen. Auch aus diesem Gegenstandsgebiet gehören ausgesuchte Werke zum kunstreligiösen Repertoir der angehenden Goethe-Aktivistinnen und Goethe-Aktivisten.

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