Erwachen Sie zu Ihrer eigenen Transzendenz

Die Transzendenz der für einen ästhetischen Stadtstaat kämpfenden maoistischen Goetheanisten ist unteilbar, nur ästhetisch vermittelbar und erscheint als Weg nach Neu-Weimar. Die Wahrnehmung aller Entwicklungsstufen, einschließlich des Äthers selbst, dessen Teil die michaelische Entelechie ist, also die Totalästhetik, die Biografiearbeit aus dem Gesetz heraus, wonach wir angetreten sind, verschafft Ihnen, schon einmal angewendet und dann rituell wiederholt, den unverrückbaren Standpunkt, die Festigkeit eines Felsens aus Granit. Gleichzeitig ist dieser so ephemer, so durchlässig, transparent und zur Auflösung bereit, wie die Welterscheinung selbst. Das Leben in und mit diesem Paradox macht erst die absolute Freiheit aus, die notwendig ist, um nicht nur die Kunst als ein tranzendentes Geschehen annehmen zu können, sondern auch ihre Verwendungsmöglichkeit zur Gestaltung jener vier Elementarbereiche, aus denen das Ganze besteht: Erde, Wasser, Luft und Feuer. Mit der Erkenntnisidee und der Göttin der reinen Einbildungskraft entsteht daraus die “Weiße Lilie”. Die Evolution, die Verwirklichung der daraus gebildeteten reinen Vorstellung im Wollen durch ihre Metamorphose in der Objektwelt ist nun die anschaubare Wiedergeburt der Goethea, des Goethe, ist die umgestülpte Transzendenz, die Kunstreligion des Goethevolkes. Was bleibt, ist nicht nur unser immerwährendes Leben im ätherischen Epos, sondern auch die wahrnehmende Wachsamkeit, die jederzeit und an jedem Ort performativ und aktionskünstlerisch wie ein Naturgesetz wirkt.

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