Ganzheit, Synholon, Totalästhetik, Total – Zen

Der Kosmos Mensch kann mit anderen Kosmen nur ästhetisch kommunizieren, wenn er ihm in seiner lebendigen Ganzheit aristokratisch begegnet. Die ousia, das Synholon, die aus dem Urstoff Hyle und der Urform Eidos zusammengesetze Individualität, wird nur auf diese Weise als gegenwärtig erkannt. Nichts trennt uns vom Äther. Wir sind ewige Ganzheiten, vollkommen und mit dem Weltengrund vereint. Das ist aber nur der Hintergrund vor dem die erhabene Tragödie des einzelnen menschlichen Lebens vom Höheren Ich aufgeführt wird. Erst die Geisteshaltung eines altgriechischen Heroen macht aus diesem Trauerspiel denn sinnvollen Vorgang, den nachhaltigen Aufbau einer Polis, die nur aus eben jenen Entelechien besteht. Es ist der Äther selbst, der in dem verwegenen und trotzdem durch Selbstkultivierung gezähmten Menschen in seinen individuellen Aspekten erscheint und diese auch auf immer in der sprungbereiten Akashachronik eingeschrieben bleiben.

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