Ästhetisierung der Wortformen, Fryheit (I)

Mit diesem Impulsfragment zur transzendenten Idee der Freiheit beginnt eine neue Reihe innerhalb der Basistexte der “Goetheanistischen Studien”: Ästhetisierung der Wortformen der deutschen Sprache. Mit diesem langfristigen Projekt will die GAIA der sogenannten Rechtschreibreform innerhalb des BRD-Systems entgegentreten und gleichzeitig ein weiteres Untersuchungsfeld zur Abgrenzung vom antievolutionären BRD-Volk aktivieren. Wir wollen mit dem wohl wichtigsten Wort beginnen: Freiheit in der heutigen Schreibweise. Um unseren Freiheitsbegriff von dem anderer Ideologien, Offenbarungsreligionen und philosophischen Systemen abzusetzen und diesen auch als Fachbegriff dem Gegenstandsgebiet der Kunstreligion einzuführen, verwenden wir die Schreibweise, die im18. Jahrhundert vorgeherrscht hat: Fryheit. Mit diesem Wort wird auf die individuelle Transzendenz gezeigt, die sich eigenmächtig, ohne jede moralische Fremdbestimmung, in der Herstellung eines zeitgenössischen Kulturartefaktes auf dem Weg zum Ideal der Persönlichkeit niederschlägt. Fryheit verlebendigt und macht den Träger der Selbstvollendung zum Mitglied in der kunstreligiösen Avantgarde der GAIA. Mit jedem Einschlag wird die von der Oligarchie zerstörte “Soziale Plastik” wieder stückweise hergestellt, bis sie dem Zeitgeist entsprechend das Ganze epochal wiederspiegelt. Ein Zeichen ihrer Gesundung ist die radikaldemokratische Verfassung des organischen Gemeinwesens.

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