Herr Thomas Straubhaar und sein antidemokratisches, neo – rassistisches Modell

Trotz seiner vom Goethevolk gutgeheißenen Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist das, was er in “Der Welt” am 28/02/14 gesagt hat, nicht unwidersprochen hinzunehmen. Er ist der Direktor des “Hamburger Weltwirtschaftsinstitutes” und denkt laut über die Einführung eines aktiven Wahlrechtes für Kinder nach, damit es möglich wird “eine Politik gegen die Macht der Senioren” zu fahren. Wahnsinn, der Mensch bringt selbst erkenntniskritische Geister aus der Fassung. Kinder sind keine Erwachsene, sondern sich in der Entwicklung zum Erwachsenen befindende vernünftige Wesen. Erst nach Abschluß der körperlichen, seelischen und geistigen Reife kann ein Vermögen für die Übernahme der Verantwortung für das gesellschaftliche Ganze angenommen werden. Für diese werden also Erwachsene, in der Regel die Eltern abstimmen. Es soll also das Prinzip “One man, one vote” sozialfaschistisch nach DDR – Manier gesprengt und auch hier die Apartheid eingeführt werden. Wieder kommt das reaktionäre ideologische Denken dieser feinen Damen und Herren unserer Oberschicht zum Vorschein, welches die kopernikanische Wende, die Kant in der Geisteswissenschaft vollzogen hat, selbst nicht übernommen hat. Es ist der monotheistische Aberglaube an die Kollektivismen der aufklärerisch daherkommenden gesellschaftlichen Vernunft, der in diesem Ansinnen zu uns Bürgern aus Neu – Weimar spricht. Wie ist dieser antievolutionäre Dämon aus der Vergangenheit in den Tartaros zu überführen, damit die kulturautonome Individualität absolut eigenmächtig handeln kann?

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