Kunst, Wissenschaft und Religion bilden wieder eine Einheit

Es war einmal ein Paradies, indem lebten Adam und Eva. Es war aber auch einmal ein lebendiges Gemälde, indem Odysseus und ein anderes, indem Achilles seine wunderbaren Taten vollbrachte. Viel früher erlebte Gilgamesh die Freuden und Leiden des wechselhaften Lebens. Diese Märchen sind weder falsch noch richtig, sondern mythologische Vorstellungen, die den Menschen in eine religiöse Einheit stellen. Dann begann die 5. Entwicklungsepoche. Der göttliche Zusammenhang zerfiel. Neben den Vorstellungen hatte sich die objektive Erfahrung etabliert und mit ihr entstand die Welt der technischen Moderne. Mit ihr entstand aber auch das Bewußtsein der geistig absolut freien Individualität, als Kant seine Kritiken entwarf. Jetzt war die Zeit reif für eine andere Sicht auf das Christentum. Es ging im Vernunftbegriff unter. Gleichzeitig wurde der Eigenwille aufgewertet und als praktische Vernunft gedacht. Mit dem objektiven Idealismus aber wurde auch diese Periode beendet und die nächste Etappe in der Evolution eingeleitet. Allerdings sollte es noch fast 200 Jahre dauern, so wollten es die Götter, bis der Goetheanismus wieder erneut deutlicher wahrgenommen wird. In seiner radikaldemokratisch – maoistischen Gestalt und seiner lebendigen Vereinnahmung der altgriechischen Gottheiten, des Christus, der Goethea und des Goethe, sowie der in seiner geistigen Linie liegenden erkenntniskünstlerischen Halbgötter stellt das Unternehmen “Sonne und Erde – Entwicklungsbegleitung” einen weiteren Versuch dar, die neue Mythologie zu schaffen, die Hölderlin so sehr wünschte. Das Ganze hat sich durch diese Metamorphose wahrlich ganzheitlich als sozialplastisches Kunstwerk anschaulich verkörpert.

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