Lügenpresse halt die Fresse. FAZ im Denkverlies

Sie hat es wieder getan, die ‘Lügenpresse’. 1) Wieder hat ein Lohnschreiber für das BRD-Regime ungleiche Text- und Bilderzeugnissen (Charlie Hebdo und FAZ) gleichgeschaltet und über diese nur behauptete, für sich zu Unrecht reklamierte freiheitskämpferische Attitüde der PEGIDA eine Affinität zu den Attentätern unterstellt. Der Widerstand einer politischen Minderheit kann selbstverständlich gegen das gleiche Objekt gerichtet sein, hier eine Zeitungsredaktion auf der ersten Deutungsebene 2). Daraus aber ableiten zu wollen, daß verschiedene Revolten, ohne eine ikonographische Analyse 3) vorzulegen, auch dasselbe Ideal anstreben, ist wissenschaftlich eine Katastrophe. Herr Helmut Heinen, Ihr Artikel in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) mit dem Titel “Aufruf der Zeitungsverleger. Wehren wir uns”, Ausgabe 09/01/15, in dem Sie dem indigenen Goethevolk über Ihr rhetorisches Kunststück sagen wollen, daß die PEGIDA die Pressefreiheit bedroht, obwohl sie diese doch entsprechend des Grundgesetzes (GG) einfordert, ist das Standardprodukt einer ideologisch angebunden Entität, die im Denkverlies ihr geistiges Augenlicht verloren hat. Die Gegner der Freiheit von Wissenschaft und Kunst greifen das Haßobjekt in dem einen Fall aus offenbarungsreligiösen Gründen aus der militärisch schwachen Position an, während sie in dem anderen selbst Teil des Unterdrückungsapparates sind und nur scheinbar das attische Ideal vertreten (FAZ). Dazu paßt auch die Aussage unseres vermeintlichen und strittigen Bundespräsidenten der selbsternannten ‘Regierung’ Joachim Gauck. Dieser unterstützt verbal lauthals das Demonstrationsrecht, wie es das GG vorschreibt, für alle. Aber wenn jenes dann im politischen Alltag von der politischen Klasse selbst oder von deren Paramilizen einseitig außer Kraft gesetzt wird, wo bleiben da seine integristisch wirksamen Einmischungen?
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1) Der Begriff der ‘Lügenpresse’ wird hier nur auf die vermeintlich freie Presse unter der von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft nach dem zweiten ikonoklastischen Anschlag auf das indigene Goethevolk eingesetzten vorläufigen Kolonialregierung angewendet.
2) Das ist der primäre Bereich, wo die Gegenstände und Ereignisse stilgeschichtlich in einer bestimmten Form auftreten
3) Das ist der sekundäre Bereich, wo die Themen und Vorstellungen an den Gegenständen und Ereignissen wahrgenommen werden können.

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