Metapolitik ist Antipolitik

Wir als kulturrevolutionäre Goetheanisten und Maoisten haben das System aus der Vorzeit 1) im ehemaligen sogenannten Deutschland schon lange über die Styx verlassen. Wir haben uns aus den antiquierten Diskursräumen in der Vorhölle für immer verabschiedet, um des absoluten Augenblickes, des allerersten Anfangs nach Goethe und nach Bodhidharma im transzendentalen Sein gewahr zu werden, in dem und mit dem das ironische Zen-Paradox der Gleichzeitigkeit der Gegensätze in der Imagination erkannt wird, hier die nebeneinander bestehenden Wirklichkeiten von objektiver Trennung und kunstpraktischer Verbindung. Metapolitik ist Antipolitik. Die anthropophile statt anthropophobe Kulturpolitik 2) im vorpolitischen Raum zeigt ihre das Menschenbild evolutionierenden Erfolge ebenfalls in der notwendigen Besetzung der Schaltstellen der noch antievolutionären Macht und in der durch die Herrschaft auch angelockten Hybris, deren Dämonen aber durch eine selbstlose areté verbannt werden. Sie ist der absoluten Unterstützung der natürlichen Polis gewiss und schätzt das lebendige Ganze des ästhetischen Stadtstaates höher als das versklavte und dauergefolterte Dasein der totalexistierenden Individualität unter dem BRD-Regime. Die Renaissance der Politik ist unser Vorhaben. Diese muß wegen der permanenten stásis, wegen des Verlustes der ganzheitlichen Gemeinschaftslehre, unter der das indigene Goethevolk seit 100 Jahren leidet, als Heilmittel erneut eingesetzt werden 3). (wird fortgesetzt)
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1) Wir empfinden es nicht unter unserer wissenschaftlichen Würde, wir sehen nicht unseren Ethos verletzt, der mit unserer individuellen Wahrheitssuche verknüpft ist, wenn wir Worte in den romantischen Fragmenten mit den volkspädagogischen Aussagen auf “Wikipedia” verknüpfen. Es entspricht gerade der nach Erkenntnis strebenden transzendenten Entelechie, wenn sie den Weg von Karl-Philipp Moritz oder Vincent van Gogh wählt, die nicht sinnlos allgemein mit den tradierten Vorstellungen im Schlepptau von vermeintlichen Experten der damaligen politischen Klasse belehrt werden wollten, sondern ihren besonderen Sinn auf ihre Art kunstreligiös nach außen tragen wollten, damit sich die menschliche Gattung über das Untere Ich weiter vervollkommnen kann. Das Höhere Ich ist auf seine Mitarbeit angewiesen. Wikipedia erfüllt trotz der vielleicht berechtigten Anfeindung hinsichtlich ihrer Geneigtheit sozialfaschistischen Akteur-innen zu viel Spielraum zu gewähren, eine wichtige Funktion im Bildungsgeschehen. Der Begriff der “Vorzeit” belegt die Kolonialbehörde mit der Konnotation des Untoten, welcher sie tatsächlich ist, weil sie dem Hitlerregime auf unendliche Zeit kontradiktorisch gegenübersteht, weil sie wesenhaft dieses auf gespiegelte Weise binär selbst verkörpert, weil sie ihre Rolle als Übergangsregime nicht akzeptiert und sie sich als das von einem imaginären Volk vollwertig legitimierte Herrschaftsorgan wähnt.
2) Schon der Einstieg in diesen Artikel der kulturpolitischen Mitteilungen, Nr. 110, Ausgabe III/2005, zeigt wohin die Reise gehen soll: in die Leere allgemeiner Phrasen, in ein kontradiktorisches Geschichtsverständnis, in ein menschenloses mit dem Leichengeruch durchzogenen Gerede der bloßen Formen. Trotzdem, tuen Sie es sich an, schmecken Sie den Text, damit Sie Lucifer und Ahriman in ihrem Wirken erkennen.
3) Am 04/01/17 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Aus ‘aboluten’ wird ‘absoluten’, b) aus ‘gewiss ist und welche’ wird ‘gewiss und schätzt’, c) aus ‘Gemeinschaftslehre’ wird ‘ganzheitliche Gemeinschaftslehre’ und d) aus ‘unter der das indigene Goethevolk leidet’ ‘unter der das indigene Goethevolk seit 100 Jahren leidet’.

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