Periagoge: Sich von dem Aberglauben trennen

Die Periagoge Schneeglöckchen 1) stellt den nächsten Schritt in der geistigen Entwicklung der Menschheit auch sinnlich – sittlich dar. Hier haben die Mitglieder mehrerer Wachsamkeitskomitees ihr kunstreligiöses Verwaltungorgan für einen ganzen Stadtbezirk. Da mit Kant und Goethe die menschengemachte Transzendenz zum Aberglauben herabsank und in der Zeit danach der Mensch sich ganz dem Reich des Pluto verschrieb, blieb die Entwicklung der Moral stehen und zeigt sich noch heute in der Form ihres ersten Auftretens im Jahre Null. Die Periagoge vermittelt eine  kulturrevolutionäre Geistlichkeit. In ihr wird die äthergestütze Entelechie im zen – buddhistischen Gewand verehrt. Sie ist der gemeinützige Kulturträger, der allein für das Ganze sprechen darf, denn nur sie ist vollkommen leer, nur sie ist der reine Akt. Nur was sie erkenntniskritisch umgestaltet und mit dem Reinheitszertifikat im Sinne von Kant und Goethe versehen hat, ist mit dem Grund der Verbindlichkeit verknüpft und erhält zum Zeichen dafür das Siegel der Göttin Arete.
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1) Die Periagoge wird mit dem Namen der Märchen der Gebrüder Grimm versehen, weil in diesen der “teutsche Michel” angebetet wird, die Tätigkeit des uneingeschränkt guten Willes nach Kant.

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