Phelps: “Europa hat seinen ökonomischen Schneid verloren”

Frau Angelika Merkel, was sagen Sie dazu, daß ist nicht von mir. Es ist die Aussage, die ich schon seit Monaten blogge. Diesmal kommt sie von Edmund Phelps, Die Welt vom 25/08/14. Herrlich, wie politisch unkorrekt, dieser Herr Professor der Columbia Universität, New York, spricht. “Den Menschen fehle es an der radikal eigenen Meinung”, läßt der Autor des Artikels ihn sagen. Wettbewerb, nein. Statische Einheit und nicht dynamische Vielfalt will die Oligarchie. Das Ergebnis ist Kulturverfall, Krankheit, immer mehr Armutsbiografien, Bürgerkrieg und religiöser Extremismus. Phelps weiter: “Europa lebt von der Substanz” und ist, was die Zukunft angeht “intellektuell und gemessen an seinem Ideenreichtum bankrott.” Und jetzt kommt der Hammer, jetzt spricht er sogar die despotische Oligarchie, das Entwicklungshindernis überhaupt direkt an: “Es herrscht eine Art Diktatur des Korporatismus”. Danke, Herr Phelps, für ihre Unterstützung meines Ansinnes. Danke, daß Sie wie ich die “kreative Zerstörung” befürworten! Phelps tritt erneut als kulturrevolutionärer Maoist auf, wenn er sagt: “In einer Welt mit festgefügten Strukturen werden die Reichen immer reicher, und die Armen bleiben arm. Das führt am Ende sogar zu oligarchischen Strukturen, wenn nämlich die Reichen die politischen Regeln zu ihren Gunsten ändern können. Heute ist es so, dass sie mit Lobbyismus eine höhere Rendite als mit Innovationen machen. Denn sie können etwa die Regulierung so beeinflussen, dass sie sich künstlich die Konkurrenz vom Leib halten. Das muss sich ändern. Es muss sich wieder mehr lohnen, Strukturen zu verändern, als Strukturen zu konservieren.” Die Wohlstandsverteilung muß auch nach seiner begründeten Vorstellung immer neu verteilt werden. Genau das ist das Anliegen der KPD (Maoisten) und das zuvor erwähnte Aufbrechen des Machtkartells. Leider spricht er die ineffektive und ideologisch begründete  Aufblähung der sozialfaschistischen Bürokratie nicht an. Auch nicht die Verschwendungssucht und den überbordenden Machtmißbrauch in jeder Abteilung der Übergangsverwaltung.

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