Platon und Aristoteles, das Ende der Trennung im Goetheanismus

Die Vollendung der christlichen Mission ist nicht die aufklärerische Ideologie des “Sozialismus”. Diese im Irrglauben der Planbarkeit des ganzen menschlichen Lebens gefangene staatsterroristische säkulare nihilistische Sekte beschränkt sich auf das rationalistische Prinzip. Der politische Reduktionismus des einseitig verstandenen Aristoteles, des einseitig verstandenen Platon hat verheerende Folgen für das Leben in der Polis. Das Gemeinschaftsleben kann nur von der Individualität her aufgebaut werden. Die ihr zugrundeliegende Entelechie mit ihren zwei Aspekten ist das Fundament der angestrebten kulturellen Wiedergeburt der altgriechischen Stadtstaaten im Machtbereich der BRD. Die Intentionen des Militärgrundgesetzes sind nur auf die Weise zu verwirklichen. Nur in kleinen, für die direkte Demokratie erforderlichen überschaubaren Erkenntniszusammenhängen kann der Äther selbst zum Vorschein kommen. Sein Symbol ist Enso, der unvollständige, individuelle Kreis des Zen – Buddhismus. Die ungestörte, ohne politische Korrektheit, ohne moralische Fremdbestimmung Bemühung um “Wissenshabe” 1) der ersten Entelechie verknüpft mit dem selbstverantworteten “Vollzug” der zweiten Entelechie im Erkenntnisprozess der Mitglieder der Ekklesia, das ist Goetheanismus, das ist Wissenschaft und Ästhetik, das ist Kunstreligion jenseits von Gut und Böse, das ist angewandte Ethik als die Arete, welche die “Soziale Plastik” individuell und evolutiv bereichert, nicht ikonoklastisch zerstört. In der kommenden 6. Kulturepoche ist es hauptsächlich die zweite Entelechie, das “[…] Sichhalten in der beendigenden Vollendung […]” 1, ebd.), was die moralische Evolution hervorbringen wird. Hierbei “vollbringt das Sichhalten im Telos gegenüber den Gefahren des Schwindens” das Kunstwerk im Sein, das Offenbarwerden der Kunstwahrheit. Das Reich Gottes auf der Erde ist damit nicht mehr eine kollektive mechanistische Ganzheit mit ausschließlich allgemeinem Inhalt, sondern eine individuelle lebendige mit positivem, weiterentwickeltem Wissen, das erkannt und allgemein die alte Sonne in eine neue verwandelt.
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1) Karl-Heinz Volkmann-Schluck, “Die Metaphysik des Aristoteles”, Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main, 1979, S. 257.

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