Revolution: Was kommt nach dem Sturz des BRD-Regimes? (I)

Selbstverständlich folgt nach der Revolution, nach der Flucht der Verantwortlichen für den Machtmißbrauch und für die Kulturzerstörung eine Aufarbeitung der grundgesetzlich nicht abgesicherten Schandtaten. Dafür wird es erforderlich sein, im Rechtswesen viele Bürger-innen auszutauschen. Überhaupt wird der gesamte bürokratische Apparat, einschließlich des Bildungswesens und der kommunalen Behörden bis auf die notwendigen Teile eingeschmolzen und die Bürger-innen selbst mit vielen Aufgaben betraut. Bürgergerichte sollen dann Recht sprechen. Zuerst wird eine eklektizistische 1) Verfassung erarbeitet, die den Großkirchen und allen anderen Anbetern der Hybris ihre Macht nimmt. Selbstverständlich wird die christliche Kultur zur Grundlage allen Schaffens erklärt, denn die Ideale des Wahren, des Schönen und des Guten sind als Ziele des Strebens nicht mehr in Frage zu stellen. Ihr geisteswissenschaftliches Erbe wird von der Kunstreligion übernommen. Ohne sie droht die Barbarei. Die Individualität darf sich in ästhetischen Stadtstaaten selbst regieren. Es wird zusätzlich zum Parlament ein Senat etabliert. Beide sind für die wissenschaftliche Auslegung der Welt verantwortlich. Ihre Aussagen gelten allgemein. Einkommen und Arbeit wird getrennt. Das Geld wird in das Rechtssystem überführt, weil Geld Freiheit bedeutet und die Freiheit für alle Bürger-innen gleich verteilt sein muß. Freiheit heißt eben individuelle, unbedingte Transzendenz, heißt Freiheit von Wissenschaft und Kunst, heißt Religionsfreiheit, heißt persönliche Entwicklungsfreiheit. Die Individualität repräsentiert die Monarchie, die Aristokratie und die Radikaldemokratie in der Person, die in ihr eingebettet ist. Diese drei Seinstufen sind vom Ganzen absolut nur für sich geschaffen worden. Vereint werden Sie über das Symbolbewußtsein im Herrschaftsbereich der Göttin der reinen Einbildungskraft, der Artemis. Der Tod Gottes nach Nietzsche, heißt nicht der Tod Gottes, sondern das Ableben einer höheren Geistigkeit, die einer monolithischen Masse in der unbeweglichen Hyle bedarf. Gott ist in Bewegung geraten. Seit Nietzsche ist Gott das Ganze, was durch seine lebendigen Aspekte in der Kulturrevolution repräsentiert wird.
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1) Der Eklektizismus wird gerne von Monotheisten oder Ideologen verwendet, um einen freien Gebrauch von Begriffen und der dazugehörigen Phänomene zu diffamieren. Die 6. Kulturepoche ist eine eklektizistische Umstülpung, die alle vorher verwendeten Sichtweisen und ihre kontradiktorischen Oppositionen zweifach negiert. So wird eine Evolutionsstufe erreicht, welche die vorherige absolut überwindet ohne deren Errungenschaften ikonoklastisch zu vernichten.

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