Nur Rinzai-Zen fordert das wahre geistliche Subjekt

Die Einheit von Sonne und Erde ist das ephemere geistliche Subjekt im Hier und Jetzt! Die Identität des Erden-Ich mit dem Sonnen-Ich ist der transzendentale Raum, indem das Festspiel zu Ehren der Götter gemeinsam mit unserem absoluten Ich stattfindet. Es ist die Identität in der Nichtidentität, die höhere Ganzheit in der Nichtganzheit. Es ist der Mensch als das höhere Nichts und gleichzeitig dessen Überwinder. Die permanente Kulturrevolution ist die dauernde Anstrengung zur Aufrechterhaltung dieses Zustandes. Es dürfen weder die Chaoskräfte noch die Beharrungskräfte siegen. Das Symbol der lebendigen Kunst ist die rote Sonne. Zen trennt die Kausalkette zu Beginn des Erkentnisprozesses. Zen versiegelt den kunsttherapeutisch geheilten am Ende. Der Mensch als die reine Tat bleibt äußerlich, obwohl er innerlich als die immanente Tranzendenz vorhanden ist. Sein selbsgewählter Eintritt in die Erdensphäre, die freiwillig aufgesuchte aventiure endet in jedem Fall mit einer Tragödie, einem Martyrium, denn das Werk bleibt unvollendet zurück, wenn die Persönlichkeit sich nicht mit seinem individuellen Engel (Individualität) wiederverbindet. Nun erst verwandelt sich der Aufenthalt in der dualistisch verfassten Natur in ein Festspiel für die Evolution.

About

Categories: Uncategorized