“Ruhestand im Luxus” 1), geht’s noch?

Ruhestand im Luxus, divide et impera, teile und herrsche, schon der Cäsar setzte diese Maxime ein, um sich ganz Gallien untertan zu machen. Auch das Verwaltungspersonal der BRD, manche sagen auch Regierung dazu, was natürlich gelogen ist, geht nach dieser Devise vor. Erst wird den Menschen alles genommen und dann je nach Gefügigkeit zurückerstattet. Das meißte bleibt selbstverständlich übrig für die westliche Wertegemeinschaft und die Kolonialbehörde. Mit ihrer Hetze gegen die verdient Altgewordenen schießt die Tageszeitung “Die Welt”, Ausgabe 24/11/14, wieder aus allen Rohren gegen die über 60-Jährigen. Die Rentner-innen, die im Durchschnitt 1000 Euro in Deutschland erhalten und damit 1000 – 2000 Euro weniger als vergleichbare Empfänger von Nettoeinkommen in den europäischen Nachbarländern, sollen angeblich einem “Ruhestand im Luxus” frönen, auf Kosten der jüngeren Generation. Ein Leben in Saus und Braus sollen sie sich gönnen, eine “Diktatur der Alten” werde vorbereitet. Hier werden die Verursacher des Wirtschaftswunders, die auf vieles verzichten mußten und trotzdem reichlich Kindern das Erdendasein so gut wie möglich bereiteten, auf ganz schäbige Weise mit Dreck beworfen. Nur gut, das den verstaatlichten Medien bald das Geld ausgehen wird, denn diese Verunglimpfung eines Teiles des deutschen Goethevolkes ist eine Beleidigung ohne Beispiel. Die wissenschaftliche Fragwürdigkeit des Artikels zeigt sich schon in der Nichterwähnung der Pensionäre und deren Subsummierung unter die Rentner, obwohl jene das 2 – 3-fache von dem Almosen der politischen Minderheit am Lebensabend kassieren. Daß mit der Rente mit 63 die Facharbeiter die kleinen Rentner ausbeuten, wird auch nicht differenzierend im Text erwähnt. Wut laß Tat werden!
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1) Die Tageszeitung “Die Welt”, Ausgabe vom 24/11/14, Artikel “Deutschland droht die Diktatur der Alten”.

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