Soziale Dreigliederung und KPD (Maoisten)

Die angestrebten ästhetischen Stadtstaaten sollen die “Soziale Plastik” heilen, da sie die Abteilungen einführen wollen, die bis heute fehlen: 1) Das freie Rechtsleben (Souveränität) und 2) das freie Geistesleben (Autonomie). Weiter soll die schon vorhandene Sonderwirtschaftszone der BRD in das freie Wirtschaftsleben (Autarkie) überführt werden. Die Aufgabe der KPD (Maoisten) ist es, diese Freiheiten einzuführen und auf deren Einhaltung zu achten. Es erfolgt eine Dreiteilung der Polis in zwei apolitische und einen politischen Teil. Sie selbst versteht sich als eine apolitische Partei für das Wirtschaftliche. Die Wirtschaft soll entsprechend ihres wissenschaftlichen Gegenstandsgebietes ohne Einfluß der Politik im alten Sinne (Naturwirklichkeit) oder des Geistes im alten Sinne (Offenbarungsglauben) wahrhaft demokratisch geführt werden. Geld und Güter werden brüderlich (gemeinschaftlich) verwaltet. Sie ist für die Kunstpraxis zuständig, die mit der angewandten Ethik zusammenfällt. Die Politik erlebt eine Metamorphose und wird zur Ästhetik. Ihr Arbeitsfeld ist die vorausschauende Kunstwahrheit der Entelechie, der Erkenntnisidee. Sie ermittelt erkenntniskritisch das “Wie” der geplanten sozialplastischen Handlung. Das Geistesleben trennt sich von der Transzendenz, die bar jedes positiven Inhaltes ist und konzentriert sich allein auf die Ermittlung des “Was” in der phänomenalen Welt. Vor diesem Hintergrund kann auch der folgende Text von Roland Baader über die naturwirkliche Macht einfließen, ohne widersprüchlich zu wirken. Der goetheanistisch inspirierte Maoismus will eine menschengemäße Entwicklungsdiktatur ohne die Prinzipien des Militärgrundgesetzes zu verletzen, ohne auf die Kulturvorgaben der indigenen Weltauffassung des Goethevolkes zu verzichten.

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