Über den Volkskrieg (II)

Nach Mao tse-tung 1) kommt “die politische Macht aus den Gewehrläufen”. Auf den Punkt gebracht, ist die “höchste Form der Revolution”, wenn der Zeitgeist Michael die Situation zugespitzt hat, die “bewaffnete Machtergreifung” und die damit einhergehende kriegerische Lösung des Entwicklungsproblems. Er bezeichnet diesen obersten Grundsatz als das “revolutionäre Prinzip des Marxismus-Leninismus”. Die “allgemeine Gültigkeit” müsse weltweit eingesehen werden. Jeder Kommunist hätte diese Wahrheit zu begreifen! Nach Marx ist die Armee die “Hauptkomponente der Staatsmacht” und deshalb wird ihr auch von Mao tse-tung die alleinige Kunst zugesprochen, in einer evolutionären Sackgasse den erforderlichen ungewöhnlichen Ausweg zu finden. Eine demokratische Republik kann in Zeiten des Klassenkampfes und des Imperialismus entgegen den sozialfaschistischen Bestrebungen der Kompradorenbourgoisie für alle produktiv Tätigen nur mit der “Macht der Gewehre” errichtet werden. Überhaupt “die ganze Welt kann nur mit Hilfe der Macht der Gewehre umgestaltet werden”. Ohne den “bewaffneten Kampf” kann der Kommunismus und ihre kunstreligiöse Avantgarde nicht siegen, das darf keine Maoistin vergessen. Sie soll immer an das Blut denken, das von selbstopferwilligen Parteigenossen der roten Morgensonne Eos zu Ehren gespendet wurde. (wird fortgesetzt)
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1) Mao tse-tung: Über den Volkskrieg. Verlag für fremdsprachige Literatur. Peking 1969. S. 4.

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