Über den Volkskrieg (IV)

Der revolutionäre Krieg 1) ist ein Krieg der opferbereiten Volksmassen, so Mao tse-tung. Wir werden die Konterrevolution in Form der Blockparteien brechen, gestützt auf das universelle Goethevolk, das ehrlich und aufrichtig die Kulturrevolution unterstützt, weil sie auch in ihrem Anliegen ist. Jenseits aller von außen herangetragenen Differenzen ist es wie eine eherne Festung, die ihre eigene revolutionäre Regierung hervorbringt. Die Konterrevolution kann, da sie auf schlechten Charaktereigenschaften beruht, letztendlich nicht auf Dauer Bestand haben. Sie wird vernichtend geschlagen werden! Was versteht Mao tse-tung unter dem Kampf mit nur einem Arm? Nimmt das revolutionäre Subjekt, die poetologische Evidenz, den Standpunkt der revolutionären Kriegerin als Ganzes ein, dann ist sie eine Partisanin und gleichzeitig eine Soldatin in der roten Armee als Hauptkraft. Nur eine kulturrevolutionäre Attitüde zu wählen, hieße auf einen Arm zu verzichten! Die Armee der von der Oligarchie unterdrückten Kulturträger würde auch dadurch stark, daß breite bewaffnete Massenorganisationen wie die zen-buddhistischen Wachsamkeitskomitees des Goethevolkes und die autonomen Volksmilizen ständig miteinander in Verbindung operieren.
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1) Mao tse-tung: Über den Volkskrieg. Verlag für fremdsprachige Literatur. Peking 1969. S. 17.

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