Über triebgesteuerte hybride Dämonen

(879) +++ Ding und Fetisch +++ Nach Nietzsche handelt es sich bei dem modernen Menschen des Typs mechanistisch denkender Jakobiner (Sozialfaschisten) um Gespenster, die ausschließlich von Trieben geleitet werden. Diese hätten ihre Selbstursprünglichkeit, die sich im Wechselspiel zwischen Urbild und Abbild ereignet, verloren. Es sind hybride Dämonen (Bruno Latour), die aufgrund ihrer prinzipiell ziellosen Suche und ihrer leeren Allgemeinbegriffe, die sie selbst nicht mit lebendigem Inhalt füllen können, wie Humanität, Menschenrechte, Respekt, Toleranz, lebende Subjekte menschenunwürdig verdinglichen und besetzen müssen, um dann mit diesem Negativ-Fetisch oder auch positiv besetztem Kultgegenstand eine bigotte, bizarre, satanistische ‚Ganzheit‘ bilden zu können. Die Verrechtlichung aller Lebensverhältnisse in der bundesrepublikanischen Sklavenhaltergesellschaft hat wohl darin ihr psychopathologisches Motiv. Keine Familie kann unter den genozidalen Auswirkungen dieser strukturellen Gewalt der Kompradorenbourgoisie überleben, es sei denn, sie lebt fundamental souverän, kulturautonom und autark. (wird fortgesetzt)

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