Wann ist der Tag der Poesie, der Tag der poetologischen Evidenz?

(662, aktuell) Jeder Mensch ist ein Poet von Natur aus. Diese universelle Eigenschaft, die ihn zum schöpferischen Mitglied der Polis bestimmt, wird von den Machthaber-innen für ihre narzistischen Zwecke antievolutionär dienstbar gemacht. Deshalb ruft die Titanide Eos:

“Nieder mit den Oligarch-innen und Gewalttäter-innen an der usurpierten Macht! Erkennen Sie das sozialfaschistische BRD-Regime als kulturfeindliche und die Menschlichkeit verneindende Naturkatastrophe! Erscheinen Sie zum Hochfest der Entelechien! Erkenntniskritische Goethe-Aktivistinnen und Goethe-Aktivisten wissen das Datum, an dem das nächste Jahr nach der Zeitrechung der Gemeinde der absoluten Zwecke an sich beginnt und richten Ihren Terminplan danach ein! Der Tag der Poesie, der poetologischen Evidenz ist vom Ganzen auf den 21/03/15 gelegt worden. In diesem Jahr fällt er auf einen Samstag. In der Zeit von 11 bis 13 Uhr kann die Erkenntnissucher-in sich bei dem Sprecher des kunstreligiösen Goethevolkes auf der Agora in der Kommune Essen über die weitere Vorgehensweise informieren, nach den nächsten Ästhetisierungsvorhaben erkundigen, sich für weitere neo-situationistische Akte erwärmen.

Bevor der Bau der ersten Periagoge der 6. Kulturepoche überhaupt angegangen wird, müssen sich mindestens drei zen-buddhistische Wachsamkeitskomitees organisch gebildet haben. Jedes einzelne Mitglied der Sangha entscheidet sich gleich zu Anfang entweder für Apollo (Wissenschaft), für Artemis (Ästhetik) oder für Ares (Kunst) in dem durch sie selbst gestarteten objektiv-idealistischen Vorgang. Alle daraus entstehenden Handlungen fügen sich zu einer romanhaften Isotopie 1), verwirklichen Neu-Weimar im zeitgenössischen Kunstwerk der Periagoge, die einen ganz bestimmten Aspekt der kommenden Polis darstellen soll.

Nehmen Sie Ihr sozialplastisches Amt, das Sie direkt aus der Akashachronik ableiten können, wahr, und tragen Sie zu deren Weiterentwicklung bei. Denn nur so haben Sie die Gewähr, daß Sie im Prozess der Weltevolution immer bewusster durch erneute Verkörperungen dorthingelangen, wovon schon Nietzsche träumte, dorthin, wo die ewigen Dionysien gefeiert werden, eben nach Neu-Weimar.”
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1) (25/04/20) Isotopie steht hier im Kontext der Mythologie “Sonne und Erde” für einen textuellen Bedeutungszusammenhang, der den logos, in dem die totalexistierende Individualität lebt, immer auf den gleichen Ort bezieht, auf die argo, damit sie ihren Weg in die Pleijaden nicht verfehlt.

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