Warum die GAIA die Sezession anstrebt (I)

(752) Die Abtrennung der kunstreligiösen Gemeinde der absoluten Zwecke an sich von dem BRD-Volk ist mehr als überfällig! Die Vielfalt der Lebensentwürfe kann von den Nutznießer-innen des gefallenen Staates weder gefördert, noch geschützt, sondern nur behindert werden. In den meisten Fällen werden sie sogar aktiv bekämpft. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur an das wohl staatsterroristische Vorgehen gegen die 12-Stämme-Christen erinnern. Die Heterogenität in den Vorstellungen der einzelnen Kulturgruppen hat zu einem Zusammenbruch des Rechtstaates geführt und zu einem Aufheben aller Regeln eines vernünftigen Miteinanders. Als Chance für ästhetische Stadtstaaten wird diese neue Situation allerdings nur von wenigen Bürger-innen wahrgenommen und auch erkenntniskünstlerisch umgesetzt. Eher ist es so, daß nun die großen Erzählungen wieder Auftrieb erhalten, die schon seit Jahrhunderten vom Zeitgeist weggelegt worden sind. Nein, am Ende der Postmoderne steht die Identität, die alle Methoden vereint und nicht wie früher ausgesuchte verabsolutiert und damit Kultur zerstört. Nur der politisch wirksame Goetheanismus, der alle Wege zum Ganzen einschließt, kann die Intergrationsleistung vollbringen, die jetzt erforderlich ist, um das kommende Armageddon so glimpflich wie möglich durchzustehen.

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