Warum hat das Goethevolk keinen entfremdenden Staat?

Das Goethevolk hat glücklicherweise keinen sich selbst verherrlichenden Staat mehr, sondern nur noch das Verwaltungspersonal der Kolonie der westlichen Wertegemeinschaft als Organisationform (failed state). Das Goethevolk hat notwendigerweise auch keinen Staat, weil es die transzendentale Ekklesia von Neu-Weimar ist und auch in Äonen bleibt! Nur dort können Sie dem Goethe morgens dabei zuschauen, wie er seine Kutsche herausführen und bespannen läßt, wie er dann zum Areopag fährt und mit Ares die nötigen Schritte zur weiteren Inkarnation der wesentlichen Polisprinzipien in “Deutschland” bespricht. Die Gemeinschaft der absoluten Zwecke an sich bedarf auch deshalb keines mechanistisch wirksamen Staates, weil zwischen dem Wort und der Tat keine noch so kleine Lücke klafft, weil der Gang der Wahrheit durch das Gemüt niemals eigenmächtig verbogen wird, weil das Gemüt diesen eifrig unterstützt, weil die Tat zur kunstreligiösen, zur evolutionär notwendigen Handlung wird und kein anderer absoluter Zweck sich dieser widersetzen wird. Jeder absolute Zweck an sich ist Fürst, Aristokrat und einfacher Arbeiter in einer Person, niemals Personal einer anderen, jene als Persönlichkeit von allen anderen in ihrer Menschenwürde nie verletzt wird.

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