Was ist das Hauptkennzeichen der Goethe-Aktivistin, des Goethe-Aktivisten?

Die Leere, das absolute Nichts, Zen! Das ist der mondhafte Status zwischen Sonne und Erde, Einheit und Vielfalt, Universalisierung und Individualisierung, Christentum und Künstlertum, zwischen Eidos und Hyle. Das Reich der “Weißen Lilie” verlangt nach einer Seelenhaltung, die abschiedlich und hoffungsvoll zugleich ist. Beide geistigen Vermögen des Menschen, die Analyse und die Synthese, werden im Seinszustand des “Weder-Noch” zu einer neuen Erkenntnis verschmolzen. Die Mitte, ein wichtiger Begriff des Gegenstandsgebietes der Goetheanistik, muß leer sein, damit die Gesätze in ihr von der Entelechie zu einem weiterentwickelten Objekt verzaubert werden können. Wer im bewußtseinsgeschichtlich überwundenen Dualismus reaktionär stecken geblieben ist, der fällt ikonoklastisch, substanzvernichtend letztendlich der Göttin Hedone zum Opfer, der Tochter der Psyche und des Eros. Er macht sich nicht würdig für die Begegnung mit ihr, da er sie noch im “Unteren Ich” ergreifen will ohne das “Höhere Ich” mit einzubeziehen. Die Unzucht, die sich in einem nichtfreilassenden Charakter zeigt, ist mit der Unzeit verbunden. Der ästhetische Umgang mit Hedone ergibt sich durch das Streben nach dem universalen Grund der Handlung und ihrer situativen Passgenauigkeit.

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