Was ist der Mensch? Das Ganze und gleichzeitig ein Teil des Ganzen!

Das Ganze ist die individuelle Erscheinungswelt und die der Individualität offen stehende Welt der Freiheit. Beide Gegenstandsbereiche sind absolut getrennt. Außer dieser Totalität gibt es nichts, was für die sittliche Persönlichkeit, der Goethea oder dem Goethe, noch von Bedeutung wäre. Das Ganze besteht also aus zwei Sphären, in denen einmal die Naturgesetze und im anderen Fall die notwendigen ganzheitlichen Maximen der Freiheit, wenn auch nur auf Zeit gelten: RAUM – ZEIT. Dieser Weltengrund wird nach der einen Seite hin durch eine barbarische Transformationszone vom Tartaros abgegrenzt und auf der anderen von der Styx. Zwischen diesem Fluß und dem Tartaros liegt das Reich des Pluto, der Ort der Bewährung, das Kolonialgebiet der BRD. Grundsätzlich spiegelt der Mensch mit seinen Seinsstufen das Ganze wieder. Jenseits der Styx liegt das Reich der Weißen Lilie, der Göttin des hellen Mondlichtes, der Artemis. Sie ist der Grund für die Erkenntniskritik, dem wichtigsten seelischen Vermögen des Menschen, für die exakte Einbildungskraft, für die anschauende Urteilskraft. Der vierte und letzte Bereich betrifft die äthergestütze Entelechie, die mit der Goethea oder dem Goethe zusammenarbeitet, der androgynen Gottheit, die für die Verfassung der ästhetischen Polis zuständig ist. Während also Artemis das Erkennen der moralischen Idee durch die Universalisierung verursacht, ist es das goetheanistische Prinzip das auf die Konformität der Vorstellung im Willen achtet. Dieses weiblich -männliche Wesen ist der kategorische Imperativ selbst.

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