Was ist die Aufgabe des Rechtes?

Die Aufgabe des Rechtes ist es, die Macht zu kontrollieren, diese für das Wohl der Polis dienstbar zu machen und das Wirken der Entelechien zu schützen, sie von den luziferischen und ahrimanischen Häresien zu trennen und die bürgerlich – demokratische Kulturrevolution wieder in Gang zu setzen, permanent in Gang zu halten. Das positive Recht hat keinen absoluten Selbstzweck, diesen haben nur die Individualitäten. Die angestrebten Ästhetisierungsmaßnahmen der KPD (Maoisten) sollen zur Befreiung der Entelechien aus ihren selbstgewählten Denkverließen beitragen. Das Hauptproblem ist in diesem Zusammenhang der mißbrauchte Rechtsbegriff, denn die Erkenntnisidee, die Selbstverwirklichung der Form, kann nicht stattfinden, wenn der Kulturträger von staatskapitalistischen Institutionen entführt, von seiner natürlichen Umgebung getrennt wird und als erpresste Geisel in der naiv – realistischen Gesellschaft, dem wirklich existierenden “Sozialismus”, der Sonderwirtschaftszone der BRD wesensfremde Arbeiten verrichten muß. Das ist Dauerfolter und Sklaverei, verstößt gegen die Antifolterkonvention und ist ein neo-kolonialistischer, rassistischer Akt gegen die Gemeindemitglieder des kunstreligiösen Goethevolkes, denn “Die Gesellschaft, deren Teil er ist, bedingt nicht ihn, sondern sie ist nur, insofern sie einen Bezug hat zu seiner Entelechie.“ 1)
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1) Jose Lezama Lima, “Paradiso”, Anneliese Botond und Curt Meyer-Clason, Suhrkamp Verlag, Frankfurt, besprochen von Walter Boehlich in dem Artikel “Das verlorene Paradies”, Wochenzeitung “Die Zeit”, Ausgabe 33-1979.

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