Was ist die Hauptaufgabe der ästhetischen Autonomie?

Na, was wohl? Die Ästhetisierung! Ihr Anliegen ist die Verwirklichung der Religionsfreiheit auf der Erde. Es geht ihr aber nicht um eine kollektivistische im Allgemeinen, sondern um eine einzigartige im Besonderen. Religionsfreiheit heißt für sie nicht Freiheit von der Religion, sondern gerade das Gegenteil, Freiheit für ein religiöses Bekenntnis zur eigenen Individualität. Selbstverständlich kann es sich dabei nicht um eine geoffenbarte Vernunft handeln, selbst wenn sie die Freiwilligkeit hochhält. Das Goethevolk verherrlicht die objektiv – idealistische Erkenntniskunst, die ästhetische Vernunft. Auch wenn die gesellschaftliche Vernunft und die natürliche ihren Anteil an der Evolution haben, ist doch der Akt der Selbstkultivierung als Voraussetzung für ein gedeihliches Miteinander durch nichts zu übertreffen. Weder die Naturwirklichkeit, noch Staat, noch Kirche können aus sich heraus evolutionäre Substanz schaffen, nur vernichten. Ästhetisierung befreit. Offene, sozialplastische Weite, kein ungerechtfertigter Verdienst. Dies ist auch unsere Antwort auf die sozialfaschistische Bürokratie und nicht nur die von Bodhidharma an seinen damaligen Herrscher.

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