Was ist Religion (III)

(783) Kategorie: Erkenntniskritik. Genauso, wie es nicht zwei Arten der Schwerkraft geben kann, gibt es auch nicht diese und jene Religion, die gleichzeitig den obersten Absolutheitsgrad für sich beanspruchen können, wenn die Freiheit von Wissenschaft und Kunst als ästhetische Plattform ebenfalls unbedingt zur Verfügung stehen soll. Dem einzelnen Menschen verhilft nur eine Möglichkeit der Verbindung zu seiner veranlagten Ganzheit, die Kunsttheorie. Die augenblicklich in der Hyle vorhandenen Konzepte sind Übergangsformen und bedürfen der Reformation. Alle Religionen vertreten zwar berechtigte Standpunkte, strapazieren vorhandene Gesichtspunkte, doch die Auschließlichkeit, mit der diese vorgetragen, politisch gefordert oder militärisch durchgesetzt werden, widerspricht dem Grundanliegen jeder Religion. Die wahre Wirklichkeit ist es, die durch jene zum individuellen Ausdruck kommen will und das entsprechende Ideal liegt prinzipiell noch in unbekannter Ferne. Welcher Geistliche kann sich mit allen besonderen noch keimhaft in der Akashachronik schlummernden Entwicklungsschritten identifizieren? Keiner! Deshalb bleibt nur die Leere, die permanente kulturrevolutionäre Umstülpung der Maoist-innen, bis einst Neu-Weimar im Samsara, welches mit dem Nirvana zusammenfällt, entsteht, bis der Mensch in den Plejaden seine wahre Heimat gefunden hat.

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