Wie kann die Flucht aus dem objektivistischen Gehege des BRD-Regimes gelingen? (Bild mit Haiku), (mit Video)

(1306) +++ Objektivismus (III) +++ Wieder an dem mythologischen Ort angekommen, an dem die Reise nach Neu-Weimar vor 30 Jahren begann, gilt es nun für die totalexistierende Individualität erneut den nächsten Abschnitt, die Episode II ins Visier zu nehmen. Gemäß der gestrigen Erkenntnis, daß die Theologie nur eine Wahrheit unter anderen ist, sie nur die transzendentale Einheit der vom Verstand gelieferten Vielfalt zu bedienen hat, befindet sich die Kulturträger-in, das Synholon im Augenblick genau dort, wo eben diese für das Wesen zur Reflexion bereitgestellt wird. Die Kirche ist dabei aber nicht mehr von diesen Phänomenen nihilistisch abgetrennt und allein auf dem Feld der Einhauchung, der Inspriration mit dem vor ihr entführten Logos beheimatet, sondern verbleibt transzendental in der entelechischen Bewegung unter der Obhut der inkarnierten Erkenntnisidee und ihrer poetologischen Evidenz. Der mitanwesende Logos, ohne den das ganze Unternehmen nicht funktionieren würde, ist der Äther selbst, die Quintessenz! Wie sollte sonst die Dialektik über alle 4 Seinsebenen und sämtliche 7 Transzendentalien des Seins durch den kunstrevolutionären Menschen gelingen? Wie käme das zyklische Kunstwerk zustande, in dem das Lichtreich mit dem Dunkeläther substanzhaft und damit objektiv-idealistisch verbunden sind? Das ist Maoismus! Das ist Naxalismus!

Der befreite logos ist also innen wie auch außen wieder zu sehen! Alles ist logos! Der Weg, die Wahrheit und das Leben kommen durch ihn zum Vorschein. Für die rotgardistische morphe, die ihn in ihrem ganzheitlichen Sinn vertritt, also den kategorischen Imperativ situationsethisch anwendet, zeigt er sich heute in dem Kampf der adivasi in Indien um den Erhalt ihrer rituellen Begegnung mit der Göttin Gaia in Form der angestammten Umwelt. Eine nähere Beschäftigung mit deren Anliegen ließ ihren heiligen Berg Niyamgiri in die Mythologie “Sonne und Erde” einfließen. Das ist keine kulturelle Aneignung. Es ist eine Methode, um den weltbürgerlichen Stadtstaat als matrixfreie Zone zu gründen. Eine erneute Aufnahme des dortigen Bürgerkrieges durch Rope Xidap veranlasste eine Aufrufung des Impuls-Fragmentes “Maoismus – Antikolonialismus pur! (mit Video)” durch eine Blogbesucher-in. Der Filmstreifen kann aber nicht mehr abgespielt werden, da er auf Youtube vom Netz genommen wurde. Es fehlt auch eine Sicherungskopie. Deshalb sucht die poetologische Wahrheit gerade nach einem würdigen Ersatz.

“Schon im April 2014 habe ich aufgrund Deiner Erkenntnis, Kigan, daß auch unsere gemeinsame Individualität ein tribal activist ist für die Kulturgerechtigkeit des transzendentalen Goethevolkes dem wir angehören das zuvor genannte posting geschrieben! Auch wir haben unsere Seele verloren, die polis! Unsere Sinnlichkeit ist die Goethezeit! Angefüllt wurde unsere subjektive Gegenwart restlos gewalttätig mit der objektiven Erscheinungswelt über die wir keine Macht haben. Daß die lebendige Wirklichkeit mit diesen Dingen im Reich des Hades nicht gleichgesetzt werden kann, diese nur übergangsweise in der praxis ihren Platz haben, das Wesentliche aber die jeweilige energeia und entelechia sind in ihrem Bestreben, in ihrer eigenverantwortlichen Hervorbringung des Guten die Glückseligkeit zu erfahren, das wurde dem indigenen Volk autogenozidal genommen und damit in die Matrix eingeschweißt!”

“Rope, nur die Erkenntnis selbst kann uns retten! Es gilt die Begriffe und die Wahrnehmungen ästhetisch autonom mit der Dingwelt auf allen 4 Seinsstufen zenbuddhistisch zu verbinden, also sich von allein finden zu lassen, nur das nichtzählbare Synholon zu sein und daraus die richtigen Schlüsse jenseits von Gut und Böse für die eigene Mythologie, für die eigene Vorgehensweise zu ziehen!”

Der Objektivismus, die “Gesellschaft des Spektakels” (Guy Debord) kann also verlassen werden, das ‘Thor’ steht offen! Die Schranke ‘Kan’ versperrt aber gleichzeitig den Durchgang! Das Los des Menschen ist es, daß er als die Inkarnation der Freiheit selbst, sich diese geben oder nehmen kann! Lassen wir uns durch die Attraktion der Titaniden Eos, die uns in der Schönheit der Göttin Aphrodite wachküßt, über die Styx wegreißen? Erklimmen wir mit ungewohntem Tatendrang jede Festung hervorgerufen durch ihren Reiz? Trotzen wir jedem Sturm um einst neben ihr auf ihrem Zweispänner zu sitzen? Wie? Durch die Andersheit des Gottes Ares! Erst die Trennung im Armageddon führt zum pulchrum der Offenbarung! Ahriman, Luzifer und Narziss, die sind wir selbst, in dem wir ihnen den Eintritt in das Kunstgeschehen erlauben! Sie sind es, die uns die Entwicklungsfreiheit nehmen und uns in der Welt der unlebendigen Dinge ebenfalls zu einer Sache, zu einem Verbrauchsmaterial entwürdigen.

Was steht denn nun an? In welcher greifbaren Tatsache spiegelt sich das marxistische Entwicklungsproblem und wie kann es gelöst zurückgespiegelt werden? 1) Damit dieses möglich ist hat Rope Xidap die übersinnliche “Partei”, die “Wählergruppe” “Mehr-Netto” als eine Fraktion von Neu-Weimar ins Leben gerufen. Da der Ursprung und das Entwicklungsziel jedem Dasein anhaftet, muss auch die polis und ihr Ideal Neu-Weimar gemeinsam auf der Erde sein. Ablesbar ist es an den kritikwürdigen Erscheinungsformen. Eine mangelhafte Eigenschaft wird durch die Forderung in dem erwähnten Blogbeitrag nach einem in jeder Hinsicht steuerfreien Einkommen unterhalb von 4000 Euro für alle behoben. Umgesetzt wird diese gerechte Vorstufe für ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle am Ganzen arbeitenden tribal activists durch Wachsamkeitskomitees. (wird fortgesetzt)
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1) Die Spiegelachse ist die Styx, der Fluss des Vergessens, der die Unterwelt der verkörperten Symbole und der hyletischen Dinge von dem eidetischen Reich des bloß Allgemeinen und des Allgemeinen im Besonderen der Ästhetik trennt. Zwei Übergänge verbinden beide Aufenthaltsräume der tragischen Individualität, damit diese sie für ihre Kunst, ihre charakterliche Vervollkommnung in der Schaffung von Kultursubstanz verwenden kann.

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