Zen = Kunst = Das Ganze anschauen

Haiku: Eine leere Bank – rechts steht die stumme Birke – davor das Wasser

Zen, die ursprüngliche Religion, macht aus jeder Welterscheinung eine amoralische, dionysische Ganzheit, eine erfahrene Soheit. Wenn Sie das Ganze erkennen, dann können Sie auch das Wahre, Schöne und Gute anschauen. Dazu muß allerdings ihre Urteilskraft, ihr unbedingt guter Wille völlig leer sein. Das Epiphänomen, das ihre transzendente Entelechie, ihre Erkenntnisidee, in der Hyle im höheren Sinne immer unterstützt ist ihr Charakter. Dieser Kulturträger macht Geschichte. Es ist nicht die Geschichte, die Geschichte macht. Die Geschichte ist nur Ihr Fußabdruck, den Sie während Ihres Erdendaseins hinterlassen. Damit die historischen Artefakte aber auch als wichtige Ermöglichungsbedingungen für die Niederkunft der Freiheit selbst in der moralischen Evolution wahrgenommen werden, bringt die GAIA diese Impulsfragmente hervor. Die bestimmende Urteilskraft bedarf zur Kontrolle und zur Vermeidung der Hybris der anschauenden, ästhetischen Urteilskraft in Verbindung mit der teleologischen Handlungsmethode. Das subsummierende Allgemeine hat sich dem besonderen Bild und seiner Vereinigung mit dem Ideellen zu fügen.

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